Gemeinsam für unser Rochlitz

PlakatwebHier finden Sie erste Informationen zur Oberbürgermeisterwahl am 7. Juni 2015:


Meine Vision: Rochlitz - die Familienstadt

  • I.  Das Dreieck der Generationen hat sich zu einem kulturellen Zentrum entwickelt. Senioren der SSG, betreutes Wohnen und die Schulen leben neben- und miteinander. Senioren passen auf, helfen bei Küchen- und Hausarbeit, Erzählen, lesen vor, Kinder helfen, hören zu. Sie spielen miteinander: Schach, Boccia, Brettspiele…

    Muldentaler Jugendhäuser, Jugendfeuerwehr, KCR, Nikolausverein treffen sich dort. Es gibt Computer- und Strategiespiele auf Großbildschirmen. Überhaupt ist Vieles hier groß und farbig: kindgerecht, seniorengerecht, auffallend gut.

  • II.  Die gesundheitliche Versorgung geschieht durch ein Gesundheitszentrum im Krankenhaus. Da gibt es auch Betten, diese werden von den Niedergelassenen und Studenten der Universität Peçs betreut. Es gibt Kontakte in andere Krankenhäuser: Litauen, Tunesien, Rumänien, China…

  • III.  Das Gewerbegebiet an der Grünen Tanne wurde wirklich gebaut, zusammen mit Geithain und Wechselburg. Auch ein Hotel gibt es, bei der alten Brauerei. Das Schloss und die Stadt pflegen eine enge Partnerschaft. Regelmäßig finden gemeinsame Veranstaltungen auf dem Schloss statt: Märkte im Frühjahr und Herbst, der historische Weihnachtsmarkt, die Schlosslesung, der Elisabeth-Tag sowie das Sommerkonzert.

  • IV.  Rochlitz ist Mitglied in der Touristik-Gesellschaft zusammen mit Wechselburg, Penig, Lunzenau und Mittweida. Zwischen den Kommunen gibt es eine gute Zusammenarbeit. Die Rivalitäten der Vergangenheit sind überwunden.

  • V.  Das Berufsschulzentrum ist fast vollständig belegt. Es fungiert auch als Außenstelle der Hochschule Mittweida, eine Art Gründerzentrum.

 

Insgesamt profitiert Rochlitz von seiner Vergangenheit als Verwaltungssitz mit Lehrerbildungsinstitut und der landwirtschaftlichen Schule sowie der naturbelassenen Umgebung. Die Menschen wohnen gerne hier. In Rochlitz muss sich dabei nicht viel ändern, um den aktuellen Stillstand zu überwinden. Wir haben so viel Potential.

Was sich ändern muss, ist die Bereitschaft der Verwaltungsspitze, dieses Potential zu bündeln und die bereits Handelnden zu unterstützen.

 

So werden meine ersten Schritte sein:

  1. Ein wertschätzender Umgang miteinander. Die Achtung vor jeder Person. Die Stadtverwaltung ist für den Bürger da. Moderne Personalführung mit Personalentwicklung und positiver Fehlerkultur. Ich werde einen Kummerkasten für die Bürger einrichten. Bürgerorientierung steht im Fokus.

  2. Der Leitbildprozess wird wieder in Gang gesetzt. Die Ideensuche und Aufdeckung von Möglichkeiten wird auf viele Schultern, auf eine breite Basis verlagert. Es wird über Alternativen gesprochen und mögliche Lösungswege und Zielrichtungen debattiert. Die Bündelung und professionelle Umsetzung erfolgt anschließend durch einen Wirtschaftsförderer. Der ist angesiedelt im Rathaus und berichtet direkt an den Oberbürgermeister. Wirtschaftsförderung ist Chefsache!

  3. Die Koordinierung von Terminen und Aktionen erfolgt vorausschauend. Ein Treffen aller sportlich und kulturell aktiven Vereine und Akteure wird bereits diesen Sommer durchgeführt. So sollen Terminkollisionen weitgehend vermieden werden. Dabei werden die Ortsteile betont mit einbezogen. Ein Neujahrsempfang wird eingerichtet. Neben Koordinierung und Kommunikation erfolgt hier die Ehrung von besonderen Verdiensten in unserer Stadt. Ein Wir-Gefühl, eine Rochlitz-Identität, das ist das Ziel. 




Hier informiere ich Sie über Neuigkeiten aus meinem Wahlkampf:

Antworten zu Leserfragen der Freien Presse

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Bis wann wird der Mühlplatz wieder in Ordnung gebracht? Erfolgt dies noch bis Ende des Jahres?

Die Schlaglöcher im Mühlplatz sind groß und für Fußgänger und Radfahrer ebenso wie für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer hinderlich, ja teilweise gefährlich. Diese Maßnahme werde ich noch in diesem Jahr in Angriff nehmen.


Warum soll der VFA aus seinem jetzigen Domizil - der Schlossaue – ausziehen? Und warum wird wieder ein Neubau im Überflutungsgebiet favorisiert? Welche künftige Nutzung ist für die Schlossaue vorgesehen?  Gibt es dafür schon konkrete Interessenten? Wie stehen die Kandidaten zu den jetzigen Umzugsplänen?

Die Schlossaue war als Übergangsquartier geplant. Für eine dauerhafte Nutzung ist sie so nicht geeignet. Sie liegt ja besonders stark im Überflutungsgebiet. Für ein neues Objekt wurden im Stadtrat mehrere Lösungsmöglichkeiten diskutiert, auch an anderen Orten in der Stadt. Der jetzt geplante Neubau kann so ausgeführt werden, dass Infrastruktur gemeinsam genutzt werden kann. Zudem kann der Ergänzungsbau so geplant werden, dass nach einem Hochwasser eine aufwandsarme Reinigung und Wiederheerstellung möglich ist (Beläge, Oberflächen, Elektrik…) Die vorliegende Lösung wurde vom Stadtrat und auch von den Betroffenen als beste Variante empfunden.

Wie stehen die Kanditaten zur touristischen Neubelebung der Eisenbahnstrecke "Muldental" (Erster Abschnitt Narsdorf - Rochlitz)?

Unsere Region hat viele natürliche und kulturelle Höhepunkte zu bieten. Nachdem viele Industriebetriebe geschlossen haben, ist der Tourismus ein zunehmend wichtiger Faktor geworden. Große Bedeutung hat dabei die Eisenbahnstrecke durch das Muldental. Bei in der Vorausschau ungewissen Nutzerzahlen stand ursprünglich einer Realisierung der hohe Aufwand im Wege. Das überaus große Engagement und die Einsatzbereitschaft der Mitglieder der Interessengemeinschaft Eisenbahnstrecke Muldental zeigt die Begeisterung und die Bereitschaft von Menschen, sich hierfür einzusetzen. Da die Finanzierung sich nun auch deutlicher abzeichnet, erscheint die Neubelebung realistisch. Damit unterstütze ich dieses Projekt mit voller Kraft. Eine Aktivierung dieser Strecke kommt auch der Firma „Möser Maschinenbau“ in unserer Stadt zugute, stärkt also gleichzeitig unsere Wirtschaftskraft.

Zahlreicher Durchgangsverkehr hält sich nicht an die gebotene Geschwindigkeit und führt zu einer enormen Belastung für die Anwohner. Kann sich der künftige Kandidat für eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30km/h in RL. einsetzen, oder favorisiert er weitereichende Verkehrskonzepte (Umgehungsstraße)?

Die Umgehungsstraße steht noch im Verkehrswegenetzplan des Bundes aber an hinterer Stelle. Ein solcher Bau ist teuer, langwierig und zerstört die Natur. Umweltschonendere und vor allem schneller umsetzbare Lösungen bieten die lokalen Alternativen: Flüsterasphalt als Straßendecke, Geschwindigkeitsbegrenzung und Kontrolle der Geschwindigkeit sowie eine Entschärfung der Kurve Leipziger Straße/ Zwickauer Straße. Das ist ein Ziel, für das ich mich mit aller Kraft einsetzen werde. Allerdings müssen wir berücksichtigen, es handelt sich um eine Bundesstraße. Damit sind wir in allen Punkten Bittsteller und auf fremde Akteure angewiesen.

„Rochlitz kann mehr"  ist die Meinung von Dr. Grzelkowski

  • Was kann sich der Wähler darunter vorstellen?
  • Wer soll mehr machen und was?
  • Welche Ziele sollen umgesetzt werden mit welchen Kennziffern?
  • Welche Kosten entstehen und wer soll die Kosten tragen?

Rochlitz ist eine wunderschöne romantische Stadt, die Perle an der Mulde. In Bezug auf die Bausubstanz ist richtig viel entstanden nach der Wende. Auf der anderen Seite haben wir es jedoch nicht geschafft, die Betriebe und Institutionen hier am Ort zu halten. Und mit den Institutionen gehen auch viele Einwohner, häufig die jungen und aktiven. Die Trennung von Obermarkt und Clemens-Pfau-Platz zu beiden Fürstentagen und die nicht im Fokus des öffentlichen Interesses stehenden Belange der Ortschaften führen zu Unmut oder dem Gefühl des zurück gesetzt Werdens.

Neben den Veranstaltungen, die hier stattfinden (Fürstentag, Squad Trophy, Händlerherbst, Hexenfeuer…), kann Rochlitz aber noch mehr. Wir können uns um die Wirtschaft kümmern, moderne Wirtschaftsförderung initiieren als Grundlage für unseren Wohlstand. Wir können Gemeinsamkeit, Gemeinschaft lebendiger leben. Wertschätzender Umgang miteinander kostet nichts, bringt aber so viel. Der kürzeste Weg zwischen  zwei Menschen ist ein Lächeln.

Fusion mit der Gemeinde Wechselburg

Die Fusion mit der Stadt Rochlitz wird gegenwärtig, so der Anschein, von der Mehrheit der Räte  aus CDU/ Freien Wählern im  Gemeinderat Wechselburg blockiert. Dem gegenüber gibt es eine Bürgerbewegung mit 500 Befürwortern in Wechselburg, die über ein Bürgerbegehren und einen Bürgerentscheid einen Zusammenschluß mit Rochlitz herbei führen möchten. Wie wollen die OB-Kandidaten das Ziel der Fusion mit Wechselburg erreichen?

Wechselburg und Rochlitz haben gemeinsame historische Wurzeln. Die Verbindung beider Ortschaften ist aber lebendig bis in die heutige Zeit. Deshalb ist es auch folgerichtig, dass die Wechselburger sich für Rochlitz und die Rochlitzer sich für Wechselburg für den Fall einer Gemeindefusion entschieden haben und entscheiden. Diesen Prozess haben wir schon zu Beginn der letzten Legislatur so bekräftigt. In vielen Gesprächen mit Wechselburger Bürgern ist diese Ausrichtung auch immer wieder bestätigt worden. Wir haben unsere Offenheit Wechselburg gegenüber jederzeit deutlich gemacht. Auch sind schon Gespräche und erste Schritte erfolgt. So wurden Gegenstandskataloge der gegenseitigen Wünsche und Vorstellungen ausgetauscht. Es muss nun von Wechselburg der Prozess wieder aufgenommen werden. Das bedeutet, dass im Rahmen der Vertretungen, also des Rochlitzer Stadtrates und des Wechselburger Gemeinderates, nun gemeinsame Gespräche über diese Kataloge geführt werden. Der Zeitplan hat sich – durch die Bürgermeisterwahl – verschoben, aber er kann mit neuem Ziel wieder eingesetzt werden. Mit der Faust auf den Tisch zu hauen ist keine Lösung. Mit wertschätzenden Gesprächen zu gemeinsamen Zielen!

CDU Rochlitz nominiert Oberbürgermeisterkandidaten

NominierungMrz2015webAm vergangenen Montag nominierte der CDU-Stadtverband Rochlitz seinen Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl am 7. Juni. Bei der öffentlichen Nominierungsveranstaltung haben die wahlberechtigten Mitglieder einstimmig Herrn Dr. Martin Grzelkowski zum Oberbürgermeisterkandidaten der CDU gewählt. Im Anschluss an die Wahl stellte der Kandidat den anwesenden Mitgliedern und Gästen seine Schwerpunkte vor.

Folgende Themenkomplexe werden seine Arbeit bestimmen: die kommunale Sozialplanung und die Wirtschaftsförderung. Im Einzelnen legt er Wert auf Bürgerorientierung, Transparenz und den Aufbau vorausschauender, offener und wertschätzender Kommunikation.

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Rochlitz kann mehr!